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Die Definition „Seide“ laut Textilkennzeichnungsgesetz:
Der Kokon: Seide ist eine Naturfaser und aus diesem Grunde können Unregelmäßigkeiten auftreten. Die unterschiedlichen Oberflächen der Seide hängen von der Art des Garns ab und werden als Teil des Charmes der Seide betrachtet.
Die physikalischen Eigenschaften der Seide: Feuchtigkeitsaufnahme maximal 30 % des Eigengewichts, ohne dass sich
die Seide entbastete Seide ist einer der leichtesten Faserstoffe. Reißlänge: ca. 50 km (entbasteter Faden, Reißfestigkeit: 20 – 50 Rkm Dehnung: 24 %, bei Normalklima Nassfestigkeit: ca. 85% der Trockenfestigkeit
Bouretteseide: Bourette kommt von französisch bourre, das heißt Füllhaar, Flock. Dieses Seidengarn wird aus Abfällen der Schappeseiden-Spinnerei gewonnen. Die höchstens sechs Zentimeter langen Fasern weisen feine Knötchen auf, weswegen das Garn glanzlos und rau wirkt.
Chiffon: Chiffon und Crepe de Georgette sind aus transparentem Kreppgewebe Dupionseide: Auch Doupionseide ist eine reine Seide in hochwertiger, glatter Qualität. Sie ist dem Seidentaft sehr ähnlich. Sie wird auf Fäden des Doppelkonkons gewebt und besitzt leichte Unregelmäßigkeiten auf ihrer Oberfläche, obwohl sie aus Maulbeerseide und nicht aus Wildseide gewonnen wird.
Haspelseide: auch Reale Seide genannt, ist der endlose, von 5 bis 30 Kokons abgehaspelte, also abgewickelte Faden. Diese etwa 1000 Meter langen Fasern gelten als edelster und teuester Seidenfaden.
Honanseide: Sie trägt den Namen ihrer chinesischen Heimatprovinz. Sie zählt zu den Wildseiden, besitzt aber nur im Schluß Verdickungen, während die Kette aus glatter Haspelseide besteht. Honanseide erkennt man an ihrer trockenen, knirschenden Haptik. Maulbeerseide: Sie besitzt einen besonders feinen und gleichmäßigen Faden, sie gilt als die hochwertigste aller Seiden. Sie wird als Haspelseide verwendet. Der gezüchtete Maulbeerspinner legt bis zu 500 Eier. Die Raupen werden mit Maulbeerblättern gefüttert, bis sie sich nach etwa 35 Tagen zur Verpuppung in einen Kokon einspinnen. Der produzierte Faden ist ein Doppelfaden.*
Naturseide: Jede Seide ist eine reine Naturfaser. Häufig wird der Begriff Naturseide jedoch lediglich für solche Seidenstoffe verwendet, die eine an Wildseide erinnernde Optik haben, wie etwa die Bouretteseide.
Shantungseide: Sie ist ein Seidengewebe aus deutlich geflammten Wildseidengarnen mit Verdickungen in Kette und Schuß
Soupleseide: auch Cuitseide, ist die aus der Rohseide nach dem entbasten durch Seifenlauge entstandene Seide.
Tussahseide: ist das vom Tussahspinner oder Wildseidenspinner gewonnene
Seidengarn. Es handelt sich um einen gröberen goldgelben Faden mit relativ
unregelmäßiger Struktur. Tussahseide ist eher dick und weniger glänzend. Waschseide: englisch „sandwashed silk“ , also sandgewaschene Seide, ist eine Seide, deren Oberfläche so behandelt wurde, dass sie ihren Glanz verliert. Typisch für die Seide ist die pelzige Haptik. Die Seidenstoffe fühlen sich ähnlich wie ein Pfirsich an.
Wildseide: Sie wird im Gegensatz zur Maulbeerseide von wild lebenden Nachtschmetterlingen gesponnen, die nicht gezüchtet wurden. Da Wildseide meist nicht vom Kokon abgehaspelt werden kann, muss sie wie Spinnfasern versponnen werden. Das Seidengarn ist daher nicht so fein und glatt, sondern eher unregelmäßig geflammt, rauer, härter und weniger glänzend als Maulbeerseide. Dafür ist diese Seide aber unempfindlicher gegen Säuren und Laugen.
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Hinweis: Cooltúre Fashion arbeitet ausschließlich mit der Maulbeerseide für alle |
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